Vorwort

Es gibt sie also doch noch: diese Stimmen, die wahre, tiefe Emotionen wecken. Die einen mit Geschichten und Bildern packen und an einen anderen Ort tragen – dorthin, wo der Alltag vergessen ist, wo vielleicht schon wieder die Sonne scheint, feierliche Stimmung in der Luft liegt oder eine fast schon getrocknete Träne doch noch einmal fließen darf. Es gibt sie noch, das steht fest, und sie klingen mit jedem Jahr eindrucksvoller, wie Heike Schäfer mit jedem neuen Album beweist.

Biografie


Aufgewachsen mit drei Brüdern, drei Schwestern und einer Familie, in der Musik stets großgeschrieben wurde – und nicht zuletzt mit einem Großvater, der schon früh finanzielle Unterstützung für diese Leidenschaft anbot –, entdeckte die in Kirchen im Siegerland geborene Heike Schäfer ihren Traum vom Leben als Schlagerstar schon sehr früh. „Ich habe schon als Kind gesungen und wollte immer schon Sängerin werden. Erste Bühnenerfahrungen sammelte ich dann bei Talentwettbewerben“, so die 47-Jährige, die diesen Traum nun schon seit Jahrzehnten lebt. Sie war noch eine Teenagerin, als sie besagte Auftritte absolvierte und von allen Seiten Lob für ihre unvergleichliche Stimme erntete: „Die klare Stimme wurde mir in die Wiege gelegt“, sagt sie bescheiden über ihr Markenzeichen. Doch mit einer Stimme wie dieser war es wirklich nur eine Frage der Zeit, bis ihre Karriere beginnen sollte...

1985 ist es dann soweit, als die damals 21-Jährige ihren ersten großen Hit landet: „Die Glocken von Rom“, geschrieben von Ralph Siegel und Bernd Meinunger, belegt einen sensationellen zweiten Platz beim deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest, geht in die deutschen Top-25 und hält sich über ein Vierteljahr lang in den Charts. Seither ist der Name Heike Schäfer nicht mehr wegzudenken aus der deutschsprachigen Schlagerszene. Auch heute noch, 25 Jahre später, zählt „Die Glocken von Rom“ zu den beliebtesten Stücken im Radio.

Dank ihrer einzigartigen Ausstrahlung und jener wiederholt als „glockenklar“ beschriebenen Stimme, die sie zwischen 1982 und 1984 an der Musikhochschule Dortmund zu einem Juwel geschliffen hat, ist die Schlagersängerin seither ein Dauergast in Rundfunk und Fernsehen und gewann unter anderem so renommierte Preise wie „Die goldene Stimmgabel“ und „Die silberne Note“. Nachdem 1986 mit „Liederbogen“ ihr Debütalbum erscheint, findet sie vier Jahre später auch privat das große Glück und heiratet. Es folgen etwas ruhigere Jahre und ab Mitte der Neunziger ein fulminantes Comeback mit Auftritten bei „Musik liegt in der Luft“ oder der „Deutschen Schlagerparade“, so dass sie inzwischen längst auf Dutzende von Hitsingles zurückblicken darf. In einem Wort: Heike Schäfer, die auch im Ausland (so z.B. in den Niederlanden und Ungarn) viele Erfolge gefeiert hat, hatte allen Grund, im Jahr 2010 ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum gebührend zu feiern.

Mit ihrer unvergleichlich klaren Stimme und den gefühlvollen Songs bereichert die sympathische Künstlerin nun abermals den deutschen Schlager: Ihr neuestes Album „Gefährlich schön“ vereint Songs, die einen sofort berühren und diese außergewöhnliche Stimme eindrucksvoll zum Tragen bringen. Die Komposition und das Arrangement lagen wiederum in den bewährten Händen ihres Produzententeams, bestehend aus Uwe Haselsteiner und Francesco Bruletti, dem Schäfer nun schon seit sieben Jahren vertraut: „Mit den beiden habe ich wirklich mein Dreamteam gefunden. Die beiden passen einfach perfekt zu mir. Sie verstehen, was ich denke und fühle.“ Und das hört man sofort: 16 einfühlsame und aufrichtige Songs sind so entstanden, die ihre vielseitige Stimme perfekt zur Geltung bringen.

Auf „Gefährlich schön“ setzt Heike Schäfer konsequent ihren musikalischen Weg fort und weckt mit ihrer großen Stimme im Handumdrehen erste Urlaubsgefühle und die Vorfreude auf den kommenden Sommer.

(7 days music)