Biografie:
Dem beruflichen Erfolg der Künstlerin, die zahlreiche Auszeichnungen erhält – u.a. „Die goldene Stimmgabel“, „Die Antenne“, „Die silberne Note“ – folgt das private Glück: 1989 heiratet Heike Schäfer. Nicht zufällig trägt die LP die sie im selben Jahr veröffentlicht den Titel „Ab heute bin ich stark“.
1990 startet sie mit ihrem Lieblingsstück durch, dem „Ave Maria“ von J.S. Bach in der Bearbeitung von Gounod. Bei diesem Lied kann sie die Stimme voll entfalten und einmal mehr mit ihren überdurchschnittlichen Fähigkeiten überzeugen.
Nach einer schöpferischen Pause – sie begleitete ihren Ehemann zwischen 1991 und 1995 zu längeren Auslandsaufenthalten – tritt sie im Dezember 1996 wieder im Fernsehen auf. In der Deutschen Schlagerparade ist sie gefeierter Evergreengast. Prompt wird sie im Januar 1997 wiedergewählt. Ein ZDF-Auftritt in „Musik liegt in der Luft“ bei Dieter Thomas Heck steht im März 1997 auf dem Programm.
Mit ihrer ebenso großen wie gewinnenden Stimme und den gefühlvollen Songs wird die sympathische Künstlerin nun wieder den deutschen Schlager bereichern dem sie sich auf anspruchsvolle Art verpflichtet hat.
TONANGEBEND IM DEUTSCHEN SCHLAGER
....ist Heike Schäfer erstmals mit dem Hit „Die Glocken von Rom“. Diesen Meilenstein ihrer Karriere erzielt sie mit Talent und Weitsicht. Die Künstlerin folgt dem rat des bekannten Komponisten Ralph Siegel, den sie durch ihren damaligen Manager Norbert Vollmer kennen lernt. Siegel sagt der Sängerin eine große Karriere voraus, empfiehlt aber auf Grund ihrer vielversprechenden Stimme zuvor eine umfassende Ausbildung. Diese absolvierte sie 1982 – 1984 und qualifizierte sich damit für alle Anforderungen des nationalen und internationalen Showgeschäfts. Ralph Siegel und Bernd Meinunger schreiben den Titel „Die Glocken von Rom“ für sie, mit dem sie 1985 den 2. Platz bei der deutschen Vorentscheidung zum Grand Prix gewinnt. Der preisgekrönte Song erobert in kürzester Zeit Spitzenplätze in den Hitparaden und Charts von Rundfunksendern in denen er in den folgenden Monaten hundertfach zu hören ist. Bis heute zählt „Die Glocken von Rom“ zu den häufig gespielten Songs.
Dank ihrer großen Stimme ist Heike Schäfer nun ein gefragter Gast in Rundfunk und Fernsehen. Die Interpretin tritt in zahlreichen Sendungen auf, u.a. der Aktuellen Schaubude, Tele-Tour, ZDF-Hitparade sowie Melodien für Millionen. Genau so zahlreich sind ihre Auslandsgastspiele, so zum Beispiel in den Niederlanden und in Ungarn.
geboren: am 23. März 1964 in Kirchen/Sieg Rheinland Pfalz
Sternzeichen: Widder
Hobby's: Golf, Schilaufen, Reiten und Mountainbiking
Vita:
ab 1980: erste öffentlichen Auftritte
1982-1984: Klassische Gesangsausbildung Musikhochschule Dortmund
1984: Ralph Siegel u. Bernd Meinunger schreiben „Die Glocken von Rom“
1985: 2. Platz Deutsche Vorentscheidung zum Grand Prix
1986: Veröffentlichung 1. Album „Liederbogen“
1989: Hochzeit
1991-1995: schöpferische Pause in Italien / Gardasee mit ihrem Ehemann
1996-1997: Ervergreengast in der „Deutschen Schlagerparade“
Auftritt in „Musik liegt in der Luft“
1998: Vertrag mit Produzent Adam Schairer
2000: Back im Show Bizz mit dem Titel „Wenn du bei mir bist“
2004: Vertrag mit dem Produzententeam Francesco Bruletti,
Uwe Haselsteiner und Ekki Posch und mit dem Label HARLEKIN-music
Singles: "Mein Herz ruft nach dir“ und "Wirst du mich immer lieben"
2005: Singles: „Liebe mich" und "Ich bin dein Sommer"
2006: "Noch träumt sie in seinen Armen" CD "Dafür lieb ich dich"
2007: "Wenn ich mich verliebe" (Auskopplung aus CD-Album)
10 Fragen an Heike Schäfer:
1) Sie haben eine neue CD mit wirklich tollen neuen Songs. Warum musste die Öffentlichkeit so lange auf dieses neue Album warten?
H.S.: Schauspieler warten oft lange auf ein gutes Drehbuch, Sänger oft auf gute Songs. Ich habe nach längerer Suche endlich mein Dreamteam gefunden. Francesco Bruletti mit seinen sehr gefühlvollen Kompositionen und Texten und Uwe Haselsteiner, der versteht, dies alles im Studio umzusetzen. Die beiden passen einfach perfekt zu mir. Sie verstehen, was ich denke und fühle.
2) Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit dem erfolgreichen Schlagerproduzenten und Komponisten Francesco Bruletti, mit Ihrem Dreamteam?
H.S.: Wir haben uns beim Vorentscheid zum „Grand Prix der Volksmusik“ 2003 in München getroffen. Ich hatte sofort das Gefühl , dass Francesco
meine Vorstellungen über neue Songs würde umsetzen können.
3) Sie haben in Ihrer künstlerischen Karriere immer wieder bewusst
Pausen eingelegt, ist Ihr Neustart für einen längeren Zeitraum angelegt - wollen Sie es nun noch einmal wissen ?
H.S.: Mein Mann musste geschäftlich für mehrere Jahre nach Italien und ich wollte ihn begleiten. Familie ist mir halt sehr wichtig. Zum anderen hatte ich zu der Zeit nicht die richtigen Lieder-Angebote. Da hab ich mich entschlossen lieber eine Pause zu machen bis ich ein Team finde, das meine Gefühle, meine Stimme, meine Seele in Musik verpacken kann.
4) Was kennzeichnet einen guten Schlager und welche Voraussetzungen muss ein Song haben, damit Sie ihn interpretieren?
H.S.: Wenn es dafür ein Rezept gäbe! Mich müssen Text und Musik in der Seele berühren…
5) Wie beurteilen Sie die Entwicklung der letzten Jahre in der deutschen Schlagerszene? Fänden Sie es gut, wenn z.B. die ZDF-Hitparade wieder auferstehen würde und es mehr Sendungen für Schlagerfans gäbe?
H.S.: Zweifellos brauchen wir mehr Sendungen für Schlagerfans! Der Vorentscheid zum Eurovisions-Contest wird ja nun wieder anspruchsvoller, das ist gut so – und eine ZDF-Hitparade mit live gesungenen Titeln fände ich toll!
6) Gibt es Sängerinnen und Sänger, die die Schlager-Szene besonders geprägt haben?
H.S.: Herausheben könnte ich da niemanden – von so vielen Interpreten, Komponisten, Textern kamen die unterschiedlichsten Einflüsse – ich fand und finde die deutsche Schlagerszene sehr facettenreich.
7) Sie haben eine außergewöhnlich klare und reine Gesangsstimme. Wie wichtig war in diesem Zusammenhang Ihre klassische Musikausbildung?
H.S.: Die klare Stimme wurde mir in die Wiege gelegt. Meine Ausbildung an der Musikhochschule in Dortmund hat mich dann gelehrt, meine Stimme wie ein Instrument richtig zu gebrauchen.
8) Welche Art von Musik umfasst Ihre CD-Sammlung?
H.S.:Ich höre eigentlich alles. Von Klassik über Pop, vom Musical bis hin zum Schlager. Wobei allerdings mein Herz für Musicals am schnellsten schlägt!
9) Sie sind im Alter von 16 Jahren erstmalig mit Bands und Orchestern öffentlich aufgetreten. Wie kamen Sie zur Musik? Wurden Sie von Ihrer Familie darin unterstützt?
H.S.: Ich habe schon als Kind gesungen und wollte immer schon Sängerin werden. Erste Bühnenerfahrungen sammelte ich dann bei Talentwett-bewerben. Meine Familie (Eltern, drei Brüder und drei Schwestern) waren immer auf und an meiner Seite – vor allem mein Opa habt mich unterstützt – auch finanziell. Ohne sie hätte ich das nicht geschafft. Sie waren für mich da , haben mich gestärkt und gestützt.
10) Gibt es außer der Musik weitere „Leidenschaften“ der Heike Schäfer? Wie und wo leben Sie?
H.S.: Am liebsten bin ich in der freien Natur. An der frischen Luft kann man so schön die Seele baumeln lassen – z.b. bei langen Spaziergängen durch den Wald mit meinem Mann und dem Hund. Daher finden alle meine Hobbys im Freien statt: Golfen, Reiten, Mountainbiking. Ich bin jetzt 17 Jahre mit meinem Mann, meiner großen Liebe, verheiratet. Leider ist er sehr oft geschäftlich im Ausland, aber ich besuche ihn dann so oft es geht – und das ergibt schöne Kurzurlaube. Wir leben in einem kleinen Dort im Westerwald mit Hund und Pferd. Ich finde es wunderbar entspannend, mit meinem Mann stundelang Golf zu spielen und danach bei einem Glas Wein zusammen zu sitzen.